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im minus 99. stock

buzi dreht am t?rknopf, flankiert von j?ak und tilly; der ministrant bildet die nachhut.

die t?r ?ffnet sich, es geht ganz leicht. buzi zieht die t?r erst vorsichtig, dann mit gro?em schwung weit auf.

den vier mutigen geheimnisj?gerInnen strahlt goldenes licht entgegen. sie blicken in einen saal, beleuchtet von tausenden von kerzen, die an der irrsinnig hohen decke in kronleuchtern und auch ?berall sonst im raum verteilt sind. ein sound erklingt, der so sonst nur beim abschlusskonzert des internationalen jahrestreffens der ch?re ?ber 100 mitglieder zu vernehmen ist.

die w?nde sind mit goldbrokat und edelsteinen beh?ngt, in der mitte des saals schwirbelt wasser aus einem springbrunnen, durch den raum fliegen bunte v?gel, der boden ist ausgeschlagen mit kostbaren dicken teppichen, auf denen riesige kuschlige kissen liegen. weiter hinten ist ein tisch zu erkennen, der sich biegt unter fressalien und feinsten tr?pfchen jeglicher couleur, beschaffenheit sowie jeden vorstellbaren alkoholgehalts.

"du lieber herr gesangverein!"

"WOW!"

"na dette is ja ma ne schau, mann."

"fett, ey!"

"hallo, herr kommandant, hier verpassens was, ich werd nicht mehr. die habens hier drunten alle ihre tr?um verwirklicht!"

undeutliches knacken, fiepen und gemurmel aus dem sprechfunkger?t, des inhalts, dass die welt ganz allgemein und in diesem falle besonders eine ungerechte sei, weil sie den herrn kommandanten in der kommandozentrale festhalte, statt die freuden der sinne im minus 99. stock der myblog.de-zentrale genie?en zu d?rfen.

"is net soo schlimm, herr kommandant, hier sinds gar keine frauen, hier drunten im saal." -- schnaufen der erleichterung dringt durch die statischen st?rungen.

buzi, die schachteln und der ministrant wagen sich langsam weiter in den saal vor. der teppich unter ihren f??en f?hlt sich nicht so weich an, wie das ein solcher eigentlich tun sollte. ein lieblicher vogel in blaug?ldenem federkleid nimmt geraden kurs auf die brust des ministranten -- und fliegt hindurch. buzi l?sst sich auf eines der kissen fallen und landet unsanft auf hartem untergrund. j?ak ist inzwischen bis zum essen- und getr?nkebeladenen tisch gewetzt. er springt hoch und landet statt auf der tischkante unsanft auf dem eigenen bauch. tilly, die sich das alles ganz genau angesehen hat, macht die probe aufs exempel, indem sie ihre nicht vorhandene hand in den strahl des springbrunnens h?lt ... und durchgreift.

"schei?e, mann", br?llt der ministrant erstaunlich rabiat los, "das ist alles illusion!!! wir laufen hier duch ein riesiges hologramm!!! NIX WIE RAUS HIER, DAS IST EINE FALLE!!" -- sprichts und sprintet auf die t?r zu, durch die sie den saal betreten haben. die t?r aber hat anderes vor und knallt kurz vor des ministranten nase ins schloss. der t?rknauf dreht sich laut vernehmlich, die t?r ist zu. verrammelt und verschlossen.

fortsetzung folgt
1.5.05 11:39


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